Informationen mit Copy und Paste erfassen
Anstatt einzelne Daten in
den Computer manuell einzugeben oder besondere Lesegeräte oder
Scanner zu verwenden, können Daten und Informationen, wenn sie
elektronisch auf Webseiten oder im Wordformat vorliegen,
summarisch und sehr einfach durch Kopieren und Einfügen in ein
Formular übernommen werden. Sie stehen damit temporär, d.h.
vorübergehend für eine Bearbeitung zur Verfügung. Die gängige
und etwas umständlichere Praxis des Abspeicherns dieser Daten in
einer Datei kann hierbei umgangen werden. Sollen indes diese
Daten anschließend dauernd zur Verfügung stehen, so kann in
einem lokal installierten Formular dies mittels des
ActiveX-Objektes geschehen. Eine kurzgefaßte Einführung in
dessen Anwendung finden Sie hier ![]()
Dieses Erfassen von Informationen mit Copy und Paste und mit Hilfe eines einfachen Webformulars ist ein besonders schnelles und effektives Verfahren, das für viele Aufgabenstellungen der Computerarbeit anwendbar ist. Natürlich werden dabei evtl. relevante, auf der Oberfläche einer Webseite nicht sichtbare, d.h. im SourceCode verborgene Informationen nicht miterfaßt. Man könnte aber auch diesen Code anzeigen lassen und dann durch Copy und Paste übernehmen, wovon aber in allen hier gezeigten Beispielen keinen Gebrauch gemacht wird, weil es weniger praktikabel und auch nicht relevant wäre.
Eine kurzgefaßte
Einführung in das Programmieren mit JavaScript finden Sie hier ![]()
Inhaltsverzeichnis
1 Einfache Beispiele der Informationserfassung und Bearbeitung
1.1 Texte oder Liste in ein Eingabefeld einfügen
1.2 Zugriff auf fest eingespeicherten Text im Eingabefeld
1.3 Eine einfache Suchmaschine
1.4 Beispiel: Wörter anzeigen mit Häufigkeit
2.1 Alphabetisches Ordnen einer Liste
2.2 Listen miteinander vergleichen
2.2.1 Zwei Zeitschriftenlisten über die ISSN miteinander vergleichen
2.2.2 Zwei Zeitschriftenlisten mittels des Zeitschriftentitels miteinander vergleichen
3.1 Arbeitsweise eines einfachen Linksystems
3.2 Arbeitsweise eines erweiterten Linksystems
4.2
Bauanleitung für Contents-Linking
I Einfache Beispiele der Informationserfassung und Bearbeitung
1.1 Webformulare. Texte oder Liste in ein Eingabefeld einfügen
Webformulare sind grundlegende Bestandteile dieses Copy und Paste-Verfahrens. Ein Webformular in seiner einfachsten Form besteht aus mindestens einem Eingabefeld und einem Schalter, Button genannt. Dieser ist oft der Schalter zum Abschicken des Formulars, ein sogen. Submit-Button. Ein einfaches Formular kann aus bloßem HTML-Code bestehen ohne JavaScript. Bei den meisten der in den Beispielen gezeigten Webformularen dagegen wird über Start-Buttons jeweils eine entsprechende JavaScript-Funktion ausgelöst, wodurch die in das Eingabefeld eingefügten oder eingegebenen Werte, Texte, Daten usw. bearbeitet werden, wie das folgende Beispiel zeigt.
Markieren, kopieren (Copy) und fügen Sie den vorigen Text in das Eingabefeld ein (Paste):
Trefferliste einer Datenbank (Current Contents) kopieren und einfügen
Suchfrage: formation/%3Cin%3EtiSuche in folgenden Datenbeständen gestartet:
|
Fügen Sie diese Liste vollständig per Copy und Paste in das obige Eingabefeld ein und klicken Sie auf den Start-Button.
Die Alert-Anzeige stellt die Liste mit allen Zeilenumbrüchen dar. In der anschließend unformatiert ausgeschriebenen Darstellung werden die Zeilenumbrüche durch Sternchen ersetzt. Die einzelnen Treffer sind durch 3 Sternchen von einander getrennt, die einzelnen Teile innerhalb eines Treffers durch 1 Sternchen. Dadurch bleibt die Struktur der Liste für die weitere Bearbeitung erfaßbar, ein sehr wichtiger Umstand für diese Art von Datenerfassung.
Der HTML-Quellcode für das oben
verwendete einfache Webformular mit einem mehrzeiligen
Eingabefeld und einem Startbutton sieht in vereinfachter, aber
funktionsfähiger Schreibweise so aus ![]()
Innerhalb dieses Codes ist der Eventhandler onclick bei der Definition des Buttons eingefügt. Durch das Klicken auf diesen Button wird über die frei gewählte Funktionsbezeichnung starte() das JavaScript-Programm gestartet.
Der JavaScript-Quellcode für das
1. Beispiel, ebenfalls in etwas vereinfachter Schreibweise ![]()
Beachten Sie, daß der hier angegebene JavaScript-Code sich innerhalb des oben angegebenen HTML-Codes, d.h. zwischen <html> und </html> befindet und mit diesem zusammen den Quellcode für dieses Formular bildet!
Das in einem Webformular enthaltene mehrzeilige Eingabefeld ist im Gegensatz zu einem einzeiligen Eingabefeld fähig, auch eine große Datenmenge von mehreren hundert KB auf einmal aufzunehmen, jedenfalls mit dem IE, der in dieser und auch in anderer Hinsicht anderen Browsern vorzuziehen ist. Diese Tatsache, die manchen verblüffen mag, kann man ausnutzen, um die im Internet angezeigten Trefferlisten von Datenbanken oder Listen von Zeitschriften, Zitaten, Texten usw. zu erfassen und zu bearbeiten. Auch im Textformat vorliegende Dateien von Aufsätzen, ja ganze Bücher können auf diese Weise erfaßt, durchsucht, verändert werden, z.B. können die für ein Register relevanten Begriffe erfaßt und alphabetisch geordnet werden, das Vorkommen von bestimmten Wörtern kann untersucht, eine Abkürzungsliste erstellt werden usw.
1.2 Zugriff auf fest eingespeicherten Text im Eingabefeld
1.4
Beispiel: Wörter anzeigen mit Häufigkeit
Eine
Anwendungsmöglichkeit kann darin bestehen, für einen längeren
Text oder sogar ein ganzes Buch eine Wortliste zu erstellen, die
evtl. für die Anlegung eines Registers benutzt werden kann. Das
dafür erforderliche Programm-Skript, das dem vorigen Skript
etwas ähnlich ist, kann etwa so aussehen ![]()
Datenbanken sind Tabellen vergleichbar:
| Index | Datenfeld 1 | Datenfeld 2 | Datenfeld 3 |
| 1 [Datensatz:] | Autor | Titel | Zeitschrift |
| 2 [Datensatz:] | Autor | Ttiel | Zeitschrift |
| 3 [Datensatz:] | Autor | Titel | Zeitschrift |
Eine Liste weist
bereits die für ein Arrayobjekt typischen Eigenschaften auf,
d.h. sie besteht aus einer Anzahl von Elementen bzw. Datensätzen
E mit jeweils verschiedenem Inhalt:
E1 (........) E2(..........) E3 (............) E4
(................) usw.
Die einzelnen Elemente brauchen noch nicht einmal näher mit
Nummern usw. bezeichnet zu werden, um aus ihnen ein Array-Objekt
zu bilden. Es genügt, daß sie durch ein bestimmtes Zeichen oder
durch eine bestimmte Anordnung von einander abgegrenzt sind.
Überwiegend werden Listen durch einfaches Untereinanderschreiben
angelegt, manchmal mit, manchmal ohne zusätzliche Numerierung,
wie z.B. die im WWW veröffentlichten Zeitschriftenlisten vieler
Verlage oder die Fachlisten der Elektronischen
Zeitschriftenbibliothek (EZB). Hier ein Ausschnitt aus einer
ihrer Webseiten ![]()
Relevante Informationsquellen -
speziell für die Literatursuche und -beschaffung -sind neben den
Listen von Literaturzitaten bzw. den Ergebnislisten von
Datenbanken eben diese Zeitschriftenlisten, die von Verlagen und
Informationsdiensten oder auch, wie im Falle der EZB, von einem
Bibliotheksdienst angezeigt werden. Wenn diese verschiedenen
Quellen entsprechend bearbeitet oder miteinander verbunden
werden, können zusätzliche Informationen entstehen, die in den
originalen Listen nicht enthalten sind. So können z.B.
zahlreiche Hyperlinkverknüpfungen entstehen, wie weiter unten
gezeigt wird.
2.1
Alphabetisches Ordnen einer Liste
Eine Listen- oder
Datenbankbearbeitung kann darin bestehen, daß aus einer
gegebenen Datenmenge die relevanten Teile entnommen und neu
angeordnet werden, daß Teile verändert oder entfernt werden,
daß z.B. bestimmte Zeichen wie Bindestriche oder Klammern oder
bestimmte Buchstabenfolgen entfernt werden. Ein besonders
einfaches und gleichzeitig sehr effektives Beispiel ist das
alphabetische Anordnen einer Liste. In einem JavaScript müssen
dafür nur wenige Zeilen geschrieben werden:
1) T=document.forma.area.value;
2) Ta=T.split(">"),
3) Tb=Ta.sort(),
4)
for(x=0;x<Tb.length-1;x++)
5) if(Tb[x]!=Tb[x+1])
6)
document.write("<br>"+Tb[x]);
Die in das Eingabefeld area
eingefügte Liste wird in Zeile 1 ausgelesen. Zeile 2 macht aus
der Zeichenkette oder dem String T
über das Trennungszeichen ">" ein Array. In 3) wird
dieser Array alphabetisch angeordnet. In der For-Schleife wird
jedes Element Tb[x]
mit dem nächstfolgenden Tb[x+1]
verglichen und nur dann in 6) ausgeschrieben, wenn sie
verschieden sind. So wird neben der Alphabetisierung gleichzeitig
auch die Doppeleintragung von Elementen entfernt. Dieses ist, wie
schon gesagt, ein besonders einfaches, aber auch sehr effizientes
Beispiel, das Sie an einem Beispiel ausprobieren können
Ein Beispiel für verschiedene
Anzeigeoptionen von Zeitschriftenlisten finden Sie im
Multisuchsystem E-Connect: ![]()
2.2 Listen
miteinander vergleichen
2.2.1 Zwei Zeitschriftenlisten über die ISSN miteinander vergleichen
Liste A: Ein Ausschnitt aus der Liste einer Bibliothek (UB Bochum):
Liste B: Ein Ausschnitt aus der Bestandsliste (im Multisuchsystem enthaltend):
Liste A gibt außer dem Titel eine oder mehrere ISSN sowie ggf. eine zeitliche Beschränkung (z.B. -2002) an. Die Bestandsliste B enthält außerdem eine Anzahl von Kennzeichen für die besitzenden Bibliotheken (*AA*BHU*ER*HA*HL) ,Verlagsangaben (=KLUW =KARG =PUB usw.) sowie ebenfalls zeitliche Angaben. In Liste B ist im allgemeinen nur jeweils die ISSN der JADE-Datenbank angegeben. Liste B kann auf Grund ihrer Strukturierung durch entsprechende Zeichen ( > =, * ( ) als Datenbank fungieren.
Die einzelnen Titel der Liste B sollen mit denen der Liste A verglichen, bei identischen Titeln soll ein Kennzeichen hinzugefügt werden, das den Besitz für eine bestimmte Bibliothek angibt, hier *BO für die UB Bochum.
Da beide Listen bereits alphabetisch geordnet sind und von wenigen Ausnahmen abgesehen jeder Zeitschriftentitel nur einmal aufgeführt wird bzw. mehrere gleichlautende Titel hinter einander stehen, braucht nur eine der beiden Listen in ein Array umgewandelt zu werden. Auf die andere Liste kann als einheitliche Zeichenkette, als Stringobjekt, zugegriffen werden. Es wird also in diesem Fall nur für die Liste B ein Array gebildet. Aus jedem Element wird die ISSN ermittelt, die jeweils in der gesamten Liste A gesucht wird. Liste A bleibt also als String bestehen.
Für diese Prozedur werden im
wesentlichen nur wenige Codezeilen benötigt: ![]()
Bei der Demonstration dieses
Beispiels werden beide Listen nur bis zum Buchstaben A
verglichen. Zusätzlich zum oben genannten Code kommen nur noch
die Code-Zeilen für einen Trefferzähler und ein neu zu
öffnendes Fenster hinzu. In der ausgeschriebenen Bestandsliste
sind die Treffer markiert, am Ende einer Trefferzeile ist als
Kennzeichen *BO+
hinzugefügt. Die Trefferzahl wird ganz unten angegeben:
2.2.2 Zwei Zeitschriftenlisten mittels des Zeitschriftentitels miteinander vergleichen
Die
Demonstration zeigt Ihnen, wie es funktioniert ![]()
Bei diesem Beispiel werden von 169 Titeln 133 Treffer erzielt. Der überwiegende Teil der nichtgefundenen Titel ist in der Gesamtliste nicht enthalten. Einzelne Titel wurden wegen einer abweichenden Schreibweise nicht gefunden: z.B. ANGLO SAXON ENGLAND anstatt ANGLOSAXON ENGLAND , ANTI CANCER DRUGS anstatt ANTICANCER DRUGS , ARCHIVES OF SEXUAL BEHAVIOR anstatt ARCHIVES OF SEXUAL BEHAVIOUR .
Das hier verwendete
Programm ist eine stark vereinfachte Version
Die erweiterte Version dieses Programms, das mit einer weit
größeren Genauigkeit von den hier gesuchten Titeln alle bis auf
ganz wenige ermittelt, ist in das Einarbeitungsprogramm
integriert, über das EZB-Listen ohne ISSN direkt in die o.g.
Bestandsliste eingearbeitet werden. Auch hierfür ist eine
Demonstrationsversion vorhanden ![]()
Dieses Beispiel zeigt, daß es durchaus möglich ist, Zeitschriftenlisten allein über die Titel zu vergleichen. Die Trefferquote ist dabei nicht viel niedriger als bei einem Vergleich über die ISSN. Allerdings ist dafür ein wesentlich größerer Programmieraufwand nötig.
3.1
Arbeitsweise eines einfachen Linksystems
Soll die Verknüpfung eines Zitats zur Suche in einem der
Online-Kataloge des KVK oder in der Elektronischen
Zeitschriftenbibliothek
(EZB) führen, so muß die Suchadresse, der Suchstring dieser
Suchsysteme zur Verfügung stehen. Das ist im Falle des Karlsruher Virtuellen Katalogs (KVK) für alle in ihm integrierten
Katalogsysteme gegeben über die offen in der Adressenzeile
angezeigte Suchadresse, ebenso für die EZB für alle in ihr
integrierten Bibliotheksbestände über eine gleichfalls offen
angezeigte Adresse. In dem JavaScript-Quellcode des Linksystems
werden die Strings dieser Adressen den beiden mit Link1
und Link2 benannten
Variablen zugewiesen. So entstehen die folgenden Zeilen in einem
Skript, das in 1) eine Linkverknüpfung mit der EZB und in 3)
eine Verknüpfung mit einem Verbundkatalog (GBV)
herstellt:
1) Link1="http://132.199.144.214/ezeit/searchres.phtml?bibid=&colors=7&lang=de&jq_type1=&jq_term1=";
2)
Link1a=Link1.replace("bibid=","bibid=RTHA");
3) Link2="http://kvk.ubka.uni-karlsruhe.de/hylib-bin/kvk/nph-kvk.cgi?header=Universit_ae_tsbibliothek+Karlsruhe+X+KVK-Ergebnisanzeige&maske=kvk-last&footer=&kataloge=GBV&TI=&PY=&AU=&SB=&CI=&SS=&ST=&PU=&fernleihe=none&sortiert=nein&Timeout=60";
4) Link2a=Link2.replace("kataloge=GBV","kataloge=BVB);
//Suchadresse des KVK
In den beiden anschließenden kürzeren Zeilen 2) und 4) werden
diese Variablen durch Replaceanweisungen verändert, so daß die
beiden neuen Variablen Link1a
und Link2a entstehen.
Damit ist eine bestimmte Bibliothek (RTHA)
bzw. ein bestimmter Verbund (BVB)
ausgewählt und könnte so angesteuert werden. Mit den so
entstandenen Suchadressen würde als Ergebnis aber eine
Fehlermeldung gezeigt werden, weil in ihnen noch die Suchbegriffe
fehlen. Soll eine Suche nach einer bestimmten Zeitschrift
eingeleitet werden, so müssen die entsprechenden Suchbegriffe
eingesetzt werden. Das kann der Zeitschriftentitel oder die ISSN
sein. Wenn der in einem Datenbanktreffer zitierte Aufsatz ohne
ISSN angegeben ist, muß man sich mit dem Zeitschriftentitel
begnügen (falls die ISSN nicht aus einer Bestandsliste entnommen
werden kann). Die einzelnen Wörter des Zeitschriftentitels
werden in Link1 bei KT=
eingesetzt, in Link2
bei TI=. In dem Skript
muß dafür jeweils eine Anweisung geschrieben werden, und zwar
wiederum mit der Replace-Methode:
Link1b=Link1a.replace("KT=","KT="+tw);
Link2b=Link2a.replace("TI=","TI="+tw);
D.h. in Link1a und
, die beide bereits die erweiterten
Adressen enthalten, werden bei KT=
und TI= nun die
Titelwörter tw der betreffenden Zeitschrift eingesetzt. Die so
ergänzten Adressen sind nunmehr in Link1aa
und Link2aa gespeichert.
Das folgende Beispiel zeigt, wie
ein einfaches Linksystem arbeitet. Im oberen Texteingabefeld des
Formulars sind bereits einige Treffer einer Datenbank fest
eingespeichert
.
Diese werden durch die folgenden Zeilen eingeleitet:
| Suchfrage:
polynomial/%3Cin%3Eti Suche in folgenden Datenbeständen gestartet: Current Contents Connect Current Contents Connect Treffer 1 - 100 von 1250 for SET #1 (TS= (Die ersten beiden Treffer:) Cash, GG |
Die beiden Treffer werden durch 3
Sternchen als Trennungszeichen *** in ein Array verwandelt:
Cash, GG*Relationship between the Hosoya polynomial
and the*hyper-Wiener index*APPL MATH LETT, 15: (7) 893-895 OCT
2002***Wolf, C*Hausdorff and topological dimension for
polynomial*automorphisms of C-2*ERGOD THEOR DYN SYST, 22:
1313-1327 Part 4 AUG 2002
In jedem einzelnen Element des Arrays (=Treffer) markiert das letzte Sternchen den Anfang des Zeitschriftentitels:
Cash, GG*Relationship between the Hosoya polynomial and the*hyper-Wiener index*APPL MATH LETT, 15: (7) 893-895 OCT 2002
Die einzelnen ermittelten Teile des Treffers:
Titel: Cash,
GG*Relationship between the Hosoya polynomial and
the*hyper-Wiener index
Erscheinungsvermerk: , 15: (7) 893-895 OCT
2002
Zeitschriftentitel: APPL MATH LETT
Der Zeitschriftentitel wird duch ein Komma begrenzt, dahinter folgt der Erscheinungsvermerk.
Das entsprechende Skript lautet
demnach ![]()
In dem zugehörigen Formular
können Sie über ein Menü 3 verschiedene Kataloge anwählen:
A=EZB, B=GZB, C=ZDB. Wenn Sie das Formular starten ,
werden die aus den Treffern extrahierten Zeitschriftentitel als
Hyperlinks ausgeschrieben. Klicken Sie auf einen dieser Titel,
wird die Verbindung über Link2a
(erweitert mit dem Titel zu Link2b)
entsprechend dem im Menü ausgewählten Katalog hergestellt, eine
Suche mit dem betreffenden Zeitschriftentitel eingeleitet und
sofort das Suchergebnis gezeigt. In diesem Beispiel wird nicht zu
allen Titeln ein positives Ergebnis erzielt. Beachten Sie, daß
in diesem Beispiel abgekürzte Zeitschriftentitel gegeben sind,
die am besten über die EZB, nur teilweise über die ZDB gefunden
werden. In einigen Fällen, vor allem wenn ein Zeitschriftentitel
mit einem Sachbegriff identisch ist, werden auf diese Weise auch
zu viele Treffer gefunden.
Eine weitere Erläuterung und
Demonstration dieses Linksystems finden Sie hier ![]()
3.2 Arbeitsweise eines erweiterten Linksystems
Das obige
Beispiel zeigt, daß die Verknüpfung von Zeitschriftentiteln,
zumal von abgekürzten, mit einer Suchadresse nicht besonders
effektiv ist. Wünschenswert ist die Verknüpfung mit einer ISSN.
Um dies zu erreichen, müßten die aus den Treffern extrahierten
Zeitschriftentitel mit einer Bestandsliste verglichen werden, aus
der dann die ISSN zu entnehmen wären. In den Linksystemen des
Multisuchsystems ist dies der Fall. Darüber hinaus können aus
der Bestandsliste noch weitere Daten entnommen werden, die zu
weiteren Verknüpfungen oder Verwertungen führen: über Verlags-
und Publikationsangaben können die Volltexte der einzelnen
Zitate angesteuert werden, und über die Besitznachweise von
Bibliotheken kann ermittelt werden, ob ein Zitat im Volltext für
eine bestimmte Bibliothek auch verfügbar bzw. frei verfügbar
ist. Darüber hinaus lassen sich noch weitere Verknüpfungen
einrichten, besonders eine solche über Google.
Das soll an einer vereinfachten Version des Linksystems zur ISI-Datenbank Current
Contents demonstriert
werden
Der
Code hierfür lautet: ![]()
Auch hier ist die Trefferliste von Current Contents bereis fest in das Formular eingespeichert. Ebenso ein Teil der Bestandsliste, der die hier angezeigten Zeitschriftentitel mit dem Buchstaben A enthält. Wenn Sie das Formular starten, werden die Treffer mit den beiden Hyperlinks ausgeschrieben. Der Zeitschriftentitel führt zu einer Verbindung mit der EZB und der Eintrag Katalog zu einer solchen mit dem ausgewählten Verbundkatalog. Kann eine Verknüpfung nicht über die ISSN erfolgen, weil der Zeitschriftentitel nicht in der Bestandsliste gefunden wurde, so wird eine solche über den Titel hergestellt. Das ist in der angezeigten Ergebnisseite bei Treffer 6 bis 8 der Fall für die Zeitschrift ARTERIOGENESIS, die nicht in der Bestandsliste gefunden wurde. Allerdings kommt auch über den Titel kein Suchergebnis zustande, weil es sich hierbei um keine Zeitschrift, sondern um einen Sammelband handelt. In der letzten Zeile eines Treffers sind die Kennzeichen derjenigen Bibliotheken angegeben, die eine Lizenz auf die elektronische Version der angegebenen Zeitschrift besitzen.
In der erweiterten Version dieses
Linksystems sind noch weitere Funktionen enthalten
. So
kann aus einem Menü eine unter mehreren Bibliotheken ausgewählt
werden. Das Suchergebnis gibt dann an, welche Titel für die
ausgewählte Bibliothek verfügbar sind. Eine limitierende Suche
wäre möglich, ist aber hier nicht realisiert. Als Besonderheit
bei diesem Linksystem können über einen 2. Start-Button
zusätzliche Treffer erzielt werden. Die Bestandsliste dieses
Linksystems basiert auf dem ISI Journal Abbreviations Index. In den Suchergebnissen von Current
Contents werden die Zeitschriften leider nicht immer in derselben
Weise abgekürzt wie in dieser Liste. In der Liste wird z.B. Am
für American
geschrieben, in der Ergebnisliste Amer.
Man kann gravierende, häufig vorkommende Abweichungen bei der
Codierung berücksichtigen. Eine andere sehr effektive
Möglichkeit der Angleichung kann durch eine etwas kompliziertere
Codierung erreicht werden, bei der die aus den Treffern
extrahierten Zeitschriftentitel in ihre einzelnen Teile zerlegt
und diese Teile nacheinander in der nichtabgekürzten Master
Journal List von
ISI/Thomson gesucht werden, was in dieser zusätzlichen Option
realisiert wird . Die dafür entwickelte Codierung siehe ![]()
Ein weiterer Hyperlink führt über
einen Verlagsvermerk zu einer Verknüpfung mit den Suchsystemen
einiger Verlagsdatenbanken oder mit PubMed
Schließlich findet sich bei jedem Treffer eine Verknüpfung mit
Google, die besonders effizient ist, weil in vielen Fällen
direkt zum Volltext führend.
Jeder einzelne Titel kann für eine Online-Bestellung angezeigt werden. Eine Verknüpfung mit Subito-PreOrder kann ebenfalls realisiert werden (s. Linksysteme zu JADE u. PubMed).
Schließlich kann die eingegebene Trefferliste über einen Button automatisch zu der als Literaturdatenbank untergebrachten Sammlung von bis zu 10000 Treffern hinzugefügt werden (s. Linksysteme zu ArticleSciences und PubMed (LinkingPlus)).